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02 / Oktober / 2014

Österreichs modernster PET/CT steht jetzt im Klinikum Klagenfurt a. W.: „Diagnostik auf höchstem Niveau“

Am 1. September wurde der neue PET/CT an der Abteilung für Nuklearmedizin und Endokrinologie im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee in Betrieb genommen Das High-Tech-Gerät ist das modernste seiner Art in Österreich. Wesentliche Verbesserung gibt es bei der Tumor- und Alzheimerdiagnostik.

"Ab jetzt können Tumore an Lunge, Brust, Eierstöcken, Hoden, Dickdarm, Schild- und Bauchspeicheldrüse, aber auch Lymphome oder malige Melanome noch früher erkannt werden. Der neue PET/CT zeigt nämlich hochauflösende Bilder von Knochen und Organen und bringt insofern deutlich bessere Ergebnisse als der bisherige CT“, freut sich Abteilungsvorstand Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Lind über das neue bildgebende High-Tech-Gerät. Konkret heißt das, dass „wir nun schon Tumore erkennen, wenn sie zwei bis vier Millimeter groß sind.“ Zum Vergleich: Der alte PET/CT zeigte Wucherungen erst ab einer Größe von 0,5 bis einem Zentimeter.

Früherkennung von Alzheimer
Neben der Tumordiagnostik werden aber auch Gehirn und Herzuntersuchungen durchgeführt. Lind: „In diesem Bereich arbeitet meine Abteilung eng mit Psychiatern und Neurologen zusammen.“ Der neue PET/CT garantiert nämlich auch eine Früherkennung von Alzheimer. „Dadurch lässt sich mit Therapien früher beginnen“, erklärt Lind.

Mehr Untersuchungen, weniger Strahlenbelastung
Der Vorteil der neuen ultraempfindlichen Maschine ist unter anderem auch, dass im selben Zeitraum mehr Patienten untersucht werden können bzw. bei gleichbleibender Patientenzahl die Strahlenbelastung reduziert werden kann. „Wir streben einen Mix aus beiden Komponenten an“, sagt der Vorstand der Nuklearmedizin und Endokrinologie.

Seit der Inbetriebnahme Anfang September wurden bereits mehr als 100 Patienten untersucht.