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LKH Laas » 2.Klagenfurter Gefäßtag im Klinikum Klagenfurt

06 / Juni / 2019

2.Klagenfurter Gefäßtag im Klinikum Klagenfurt

Am 15. Juni 2019 findet der Klagenfurter Gefäßtag statt. Von 9.00 bis 13.00 referieren Experten verschiedener Fachrichtungen über Vorsorge, Diagnose und Therapie von Gefäßerkrankungen. Zudem haben die Besucher die Möglichkeit sich individuell beraten zu lassen. Schwerpunkte sind die Schaufensterkrankheit und das Raucherbein. Der Eintritt ist frei.

Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Aortenaneurysmen, Krampfadern, Arterienverkalkung oder die periphere Verschlusskrankheit – sie alle zählen zu den Gefäßerkrankungen, von denen immer mehr Menschen betroffen sind. „Die Bevölkerung wird immer älter, zudem trägt auch der Lifestyle mit zu fettigem Essen und zu wenig Bewegung dazu bei, dass die Zahl der Patienten kontinuierlich ansteigt“, berichten Prim. Dr. Wolfgang Wandschneider, Abteilungsvorstand der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie (HTGC) und Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus Hausegger, Vorstand des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee.

„An meiner Abteilung werden jährlich rund 500 Gefäßoperationen durchgeführt“, rechnet Prim. Dr. Wandschneider. Am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie zählt man indessen an die 2.000 Patienten, etwa die Hälfte davon werden wegen arteriosklerotischer Gefäßveränderungen vorstellig. „Die meisten davon leiden an einer peripheren Durchblutungsstörung“, so Prim. Uni.-Prof. Dr. Hausegger. Das Durchschnittsalter beträgt 75 Jahre. „Es kommen aber immer häufiger schon Patienten mit Problemen, die erst Mitte 50 sind“, so der Radiologe. Der Grund: Das immer noch starke Rauchverhalten in der Bevölkerung.

Mit dem 2. Klagenfurter Gefäßtag machen verschiedene Fachabteilungen auf das Thema aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schaufensterkrankheit und das Raucherbein. Prävention, Diagnostik und Therapien stehen bei den Vorträgen im Fokus. Hausegger: „Durch technische Neuerungen haben wir heute die Möglichkeit komplexe Krankheitsbilder gut zu behandeln. Dazu zählt zum Beispiel das Aortenaneurysma.“

 

Programm:

09:00 Uhr Eröffnung

Block I
09:15 Durchblutungsstörung – Diagnose und Therapie (OÄ Dr. M. Andrä)
09:45 Radiologische Diagnostik der peripheren Durchblutungsstörungen, Ultraschall, Computertomografie und Kernspintomografie (OA Dr. W. Pessentheiner)
10:30 Gehtraining und Physikalische Therapie (Prim. Dr. Gert Apich)

11:30 Pause: Möglichkeiten zu Beratungsgespräche und zum Besuch der Ausstellung

Informationsstand der Kärntner Gebietskrankenkasse:
Bewegungsberatung, Smokerlyzer CO-Tests, Rezeptkarten, Erstellung einer digitalen Handy-Signatur, Übersicht über die Angebote der KGKK etc.

Physikalisch praktische Anwendungsbeispiele:
Wieder schmerzfrei gehen können: Woobler Anwendung bei Diabetes und PAVK (Schaufensterkrankheit), Möglichkeit zur praxisbezogenen Bewegungsanalysen, Praktische Anwendung einer Magnetfeldtherapie

Block II
12:00 Interventionelle Behandlung der peripheren Durchblutungsstörungen (Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus A. Hausegger)
12:30 Periphere Gefäßchirurgie – Chirurgische Behandlung der Schaufensterkrankheit und des Raucherbeins (OA Dr. R. Peteani)